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Große Zustimmung für den SPD-Kreisvorstand

Veröffentlicht am 20.09.2014, 20:30 Uhr     Druckversion

Nach 2 Jahren voller Wahlkämpfe war es soweit. Am 20.09.2014 tagte in Elmshorn der ordentliche Kreisparteitag der SPD in Pinneberg. 

Stellvertretende Kreisvorsitzende Elke Schreiber eröffnete diesen mit einer Schweigeminute für die in den vergangenen zwei Jahren verstorbenen Mitglieder und stellte insbesondere den Verlust von Bernd Schröder, ehemaliger Landtagsabgeordneter für Pinneberg, und Jürgen Wallbaum, Kreisvorstandsmitglied und Kreisvorsitzender der AG 60 plus, heraus.
 
Nach der Begrüßung und Abhandlung der Formalitäten kam es schon zum mit Spannung erwarteten ersten Höhepunkt der Veranstaltung. Britta Ernst, die seit dem vergangenen Dienstag im Amt befindliche Ministerin für Bildung und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, stellte sich dem Kreisverband vor. "Bildung für alle", so ihr Schlagwort. Das bedeutet längeres gemeinsames Lernen und Chancengerechtigkeit für alle Kinder, Inklusion statt eines deutschen Sonderweges bei der Beschulung von Kindern mit Behinderungen, gute Förderung von Schulabbrechern. Sie selbst sei über den zweiten Bildungsweg gekommen, sagte Ernst, sei ein Kind der Bildungspolitik von Willy Brandt. Auch heute dürfe niemand verloren gehen. Ein besonderes Augenmerk, so die Ministerin, wolle sie auf die berufliche Bildung legen. Diese sei viel zu wenig im Fokus, obgleich viele von ihr profitierten. Jedes vierte Abitur werde inzwischen an einer Berufsschule abgelegt. Ministerin Ernst erhielt von Thomas Hölck, SPD-Kreisvorsitzender, eine Schultüte in den Landesfarbe mit reichlich Nervennahrung und die Versicherung, dass der Kreisverband Pinneberg an ihrer Seite stünde.
 
Anschließend legte der Kreisvorsitzende Rechenschaft ab über die Vorstandsarbeit der vergangenen zwei Jahre. Dabei nutzte er vorab ein Zitat von Nelson Mandela: "Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat stellt man fest, dass es noch viele weitere Berge zu besteigen gibt." Hölck spielte dabei darauf an, dass sich die Wahlkämpfe in den vergangenen Jahren die Klinke in die Hand gegeben haben. Schatzmeisterin Voswinkel nannte dafür in der Folge die doch erheblichen Summen, die eine Partei bewältigen muss - dazu kommt natürlich viel ehrenamtliches Engagement. Hölck selbst erwähnte die Haustürgespräche, die von den Genossinnen und Genossen geführt worden sind.
Als Höhepunkt hob Hölck das Parteijubiläum zu 150 Jahre SPD heraus. Viele GenossInnen seien nochmals berührt gewesen von der Geschichte ihrer Partei, insbesondere auch in Zeiten des Widerstandes. "Wir sind nicht Mitglied in einer x-beliebigen Vereinigung", formulierte es Hölck. Die Werte der SPD seien ehrenvoll. Ein Parteibuch werfe man nicht einfach weg. Hölck appellierte daher an ein weiterhin gutes Miteinander in der SPD.
Als inhaltliche Themen nannte Hölck beispielhaft das Finanzausgleichsgesetz, welches er im Grundaatz begrüßte, die Wohnungsmarktpolitik sowie die menschengerechte Unterbringung von Flüchtlingen. "Wer um sein Leben fürchten musste und es bis hierher geschafft hat, der ist willkommen im Kreis Pinneberg!"
 
Aus dem Kreisvorstand verabschiedet wurden Larisa von Wolff, Mareike Overbeck und Nadine Voswinkel.
 
Einstimmig verabschiedet wurde der Vorschlag zur Satzungsänderung seitens des Kreisvorstandes. Darin enthalten ist unter anderem ein Mehr an Mitbestimmung: Arbeitsgemeinschaften erhalten künftig eigene Delegierte auf den Kreisparteitagen. Die Mitgliederversammlung wird als gleichberechtigtes Instrument zur Kandidatenaufstellung neben der Delegiertenkonferenz etabliert.
 
Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der die Taung nach dem Mittagessen wieder eröffnete, bewies, dass er als Schenefelder über die verkehrlichen Belange in seinem Heimatkreis bestens informiert ist. Er sprach sowohl den notwendigen Ausbau der K22 als auch die Möglichkeit weiterer Zughalte in Tornesch an. Zum Bereich Wirtschaft stellte der Minister fest, dass nur die SPD in der Lage sei, Wirtschaft und Arbeit miteinander zu versöhnen.  Für die Zukunft sehe er eine Herausforderung darin, über intelligente Speichersyteme für Windstrom eine Vernetzung der Ressourcen des Landes mit der Industrie herstellen zu können.
 
Bei den anschließenden Wahlen zeigte sich schließlich eine große Zustimmung für die Arbeit des Vorstandes. Kreisvorsitzender Thomas Hölck erhielt eine Zustimmung von 96,8 %. Ebenfalls wiedergewählt wurden die stellvertretende Kreisvorsitzende Elke Schreiber (93,2%), Orgaleiter Werner Harms (100%) und Pressesprecherin Anne-Christin Speichert (95%). Neu gewählt wurde Schatzmeister Ulrich Rahnenführer aus Appen (91,7%). Als Beisitzer komplettieren den Vorstand Christoph Bittner (80%), Jens Fettkenheuer (60%), Heidi Keck (75%), Dörte Köhne-Seiffert (81,67%), Jutta Kross (58,33%), Helge Neumann (76,67%), Kai Vogel (78,33%) und Jens von Häfen (95%).

Homepage: SPD-Pinneberg


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