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„Würdevolles Sterben – den Umgang mit Sterbehilfe klären!“

Veröffentlicht am 10.05.2014, 14:52 Uhr     Druckversion

Rossmann fordert breite Debatte ein

 „Sterben darf nicht ins Tabu abgedrängt werden, sondern ist Teil des Lebens. Unsere Gesellschaft muss sich an ihrem Verhalten gegenüber den hilfsbedürftigsten und schwächsten Mitgliedern messen lassen. Sterbenskranken Menschen beizustehen, ihre Leiden zu lindern und sie zu trösten, ist eine Aufgabe, die wir politisch unterstützen müssen.“ Das fordert der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann. „Hierzu müssen die Hospize und die palliativmedizinische Versorgung weiter ausgebaut und unterstützt werden. Gleichzeitig ist in einer großen offenen ethischen Debatte zu klären, ob und welche Art von Sterbehilfe wir erlauben wollen.“

Der Politiker unterstützt deshalb nachdrücklich die vor wenigen Tagen geschlossene Vereinbarung der Fraktionsspitzen der Großen Koalition über einen Fahrplan zu einer entsprechenden Regelung.

„Hier geht es um eine Frage, die viele Menschen im Land tief bewegt“, so Rossmann. „Ärzte, Angehörige und das persönliche Umfeld von todkranker Menschen befassen sich ganz konkret mit diesen Fragen, die zugleich von grundlegender ethischer Relevanz für unser Gemeinwesen sind.“

Während die aktive Sterbehilfe in Deutschland als „Tötung auf Verlangen“ unter Strafe steht, ist der „assistierte Suizid“, bei dem Beihilfe zur Selbsttötung gegeben wird, straffrei.

„Da wir seit mehreren Jahren auch eine zunehmende Präsenz von Vereinigungen erleben, die Unterstützung zur Selbsttötung anbieten, muss sich unsere Gesellschaft jetzt intensiver mit diesem Thema befassen“, argumentiert Rossmann. „Es ist gut dass es jetzt den Vorschlag für einen Fahrplan gibt, der die Möglichkeit bietet, die Problematik auf allen Ebenen mit Betroffenen, Pflegeinrichtungen und Hospizen und ihren Mitarbeitern, Kirchen und Ärzten zu diskutieren. Gleichzeitig ist es auch gut zu wissen: Wir müssen eine Entscheidung treffen und dafür will sich der Bundestag jetzt mit anderthalb Jahren Debatte viel Zeit nehmen.“

Für die Entscheidung im Parlament ist eine Abstimmung ohne Festlegung der Fraktionen vorgesehen. „Diesem Votum wird eine intensive Diskussion in Gruppen, Fraktionen und Ausschüssen vorausgehen“, kündigt der Abgeordnete an.

Geplant ist, den parlamentarischen Prozess im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres mit fraktionsinternen Orientierungsveranstaltungen zu beginnen und im vierten Quartal in verschiedenen Abgeordnetengruppen mit der Erarbeitung erster Gesetzentwürfe zu beginnen. Rossmann: „In der ersten Jahreshälfte 2015 könnten dann die erste parlamentarische Beratung und Anhörungen und in der zweiten die Schlussabstimmung stattfinden.“

Der Kreis Pinneberger Abgeordnete will die Zeit nutzen, um auch vor Ort das Gespräch zum Beispiel mit Hospizvereinen und Kirchen zu suchen. „Die Fraktionsspitzen der Koalition haben sich darauf verständigt, eine möglichst breite gesellschaftliche Debatte über den Umgang mit Mitmenschen am Lebensende und den Grundwerten unserer Gesellschaft anzuregen. Ich lade alle Kreis Pinneberger ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen.“

Homepage: SPD-Pinneberg


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