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Über die Erinnerung stolpern

Veröffentlicht am 08.03.2014, 11:36 Uhr     Druckversion

Foto: Stolperschwelle

Stolperschwelle in Glinde verlegt
Die Straße Eichloh im Nebel. Über 150 Menschen aus Glinde und Umgebung sind gekommen, um bei der Verlegung der ersten Stolperschwelle in Glinde dabei zu sein. Die Glinder Bürgerinitiative gegen Rechts hatte Spenden gesammelt und den Kontakt zum Kölner Bildhauer Gunter Demnig aufgenommen, der mit Stolpersteinen und -schwellen an die Opfer der NS-Zeit erinnert. „Wir sollen über die Erinnerung stolpern“, sagte Archivar Dr. Carsten Walczok, der einige historische Hintergründe zum Zwangsarbeiterl

Das Lager Wiesenfeld war das größte Zwangsarbeiterlager in Schleswig-Holstein. Ab November 1942 brachte Krupp hier Zwangsarbeiter für das 1937 gegründete Kurbelwellenwerk unter, das die deutsche Luftwaffe belieferte. Knapp 3000 Menschen lebten auf dem Areal, dessen alter Eingangsbereich nun mit einer Stolperschwelle versehen ist. Unter dem Titel „Kurbelwellen aus Glinde“ läuft auch eine Ausstellung im Glinder Bürgerhaus, das Begleitheft zur Ausstellung kann für 5 Euro im Stadtarchiv erworben werden.

Ebenfalls bei der Verlegung dabei waren die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer und der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat. Habersaat, stellvertreterender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger Geschichtslehrer, freute sich besonders über die starke Beteiligung der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld. „Die Schülerinnen und Schüler haben Hintergründe recherchiert und sich mit der Geschichte ihres Heimatortes befasst. Jetzt sind sie dabei, wie die Schwelle verlegt wird. Mit solchen Projekten lässt sich Geschichte immer besser begreifen als durch reine Lektüre.“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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