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Tribüne e.V. bestätigt Vorstand - Neues Vorhaben: „Blick nach unten“

Veröffentlicht am 02.02.2014, 13:13 Uhr     Druckversion

Foto: Tribüne 2014

Zwei Vorsitzende in 47 Jahren - auf so viel Kontinuität können wohl nicht viele Vereine zurückblicken. Als „Tribüne e.V.“ 1967 gegründet wurde, um ein überparteiliches Forum für politisches Interesse, zur Diskussion der Probleme einer demokratischen Gesellschaft zu bieten, war Alfred Schulz der Vorsitzende. Er blieb es bis zu seinem Tod im Jahr 2011. Sein Nachfolger, der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, wurde nun bei einer Mitgliederversammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt.

 

Kontinuität gab es auch bei den anderen Vorstandsmitgliedern. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Hermann Hanser als stellvertreterender Vorsitzender, Heinrich Dippel als Kassenwart und Norbert Schicketanz als Schriftführer. „Ein bis zwei Veranstaltungen im Jahr“ habe man sich vorgenommen, berichtet Habersaat. Mehr sollen es werden, wenn die Zahl der Mitmacher steigt. „Zunächst einmal freuen wir uns, die Tradition des Vereins auf diesem Niveau gesichert fortleben lassen zu können.“

 

Ein Schwerpunkt der Arbeit soll ein „Blick nach unten“ werden. Wie geht die Gesellschaft mit Menschen um, die nichts oder wenig haben, mit Flüchtlingen oder Menschen, die Dauerhaft auf die sozialen Sicherungssysteme angewiesen sind. Und welche politischen Antworten gibt es für diese Menschen? Habersaat: „Wir haben bei der Mitgliederversammlung sehr kontrovers über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert.  Manche sehen als Weiterentwicklung des Sozialstaats, andere -dieser Position neige auch ich eher zu- als Gefahr für die Bereitschaft zur Solidarität einer Gesellschaft. Also ein spannendes Thema. Pro- und Contra-Vertreter wollen wir in diesem Jahr zur Diskussion einladen.“

 

Foto: Vorstand 2014. Heinrich Dippel, Martin Habersaat, Norbert Schicketanz. Nicht im Bild: Hermann Hanser.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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