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Auf der Suche nach einer gemeinsamen Sprache

Veröffentlicht am 08.01.2014, 17:20 Uhr     Druckversion

Foto: Reinhard Meyer

Neujahrsempfang des UV-Nord

Der Mindestlohn - Gift für den Arbeitsmarkt. Das Korruptionsregister - ein Bürokratiemonster. Die Rentenpläne der Bundesregierung - ein Fußtritt für die Generationengerechtigkeit. Das Bildungswesen - nicht gut genug. Der Verzicht auf Neuverschuldung - zu spät. Die Energiewende - konzeptlos und nicht mit der Welt abgestimmt. Viele gute Haare ließ UV-Nord-Präsident Uli Wachholtz nicht an den Regierenden in Berlin, Kiel und Hamburg.

 

Trotzdem hatte er viele von ihnen zum Neujahrsempfang im Hamburger Hotel Atlantic eingeladen, zwei durften sogar sprechen.

Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch und Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer entwickelten Perspektiven für Hamburg und Schleswig-Holstein, bewiesen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und trauten sich auch, ihrem Gastgeber an den notwendigen Stellen zu widersprechen. So skizzierte Horch in wenigen Sätzen die Entwicklungen und Chancen im Bereich der erneuerbaren Energien, so erläuterte Meyer, warum er Geschäftsmodelle ablehnt, die auf Löhnen unterhalb der Mindestgrenze basieren.

Martin Habersaat, stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion und Abgeordneter für Stormarn-Süd, nimmt jedes Jahr an den Empfängen des UV-Nord teil. Er wünscht sich mehr Bemühungen, „eine gemeinsame Sprache zu finden.“  So seien sich die SPD-geführten Landesregierungen und die Wirtschaftsvertreter doch zum Beispiel sehr einig darin, für stabile und gut entlohnte Arbeitsverhältnisse sorgen zu wollen. „Und die wirtschaftliche Entwicklung in beiden Ländern war 2013 so schlecht nicht.“

Im Umgang mit dem selbstbewussten Nachbarn Hamburg scheint Reinhard Meyer die richtige Sprache gefunden zu haben. Hamburg gewinne immer, wenn die Zusammenarbeit in Norddeutschland vertieft werde. „Und wer weiß, dass er sowieso immer gewinnt, kann ruhig auch mal souverän sein und die Interessen der anderen mit bedenken.“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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