Heute 12.11.19

SPD-Schleswig-Flensburg
18:00 Uhr, Inklusion – Geht´s weiter? 10 Jahre ...

SPD-Gettorf
18:30 Uhr, Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Bauwesen ...

Morgen 13.11.19

SPD-Tangstedt
19:00 Uhr, Vorstandssitzung SPD ...

Demnächst:

14.11.2019
SPD-St. Michaelisdonn

19:30 Uhr, Sauerfleischessen der ...

14.11.2019
SPD-Pinneberg

19:30 Uhr, Kreisvorstandssitzung ...

15.11.2019
SPD-Pinneberg

18:00 Uhr, OV Schenefeld - ...

15.11.2019
SPD-Pinneberg

19:00 Uhr, Neumitgliedertreffen ...

15.11.2019
SPD-Wilster

19:30 Uhr, Mitgliederversammlung mit ...

16.11.2019
SPD-Pinneberg

15:00 Uhr, Jusos - Diskussion zum Klimaschutz mit Ernst ...

17.11.2019
SPD-Pinneberg

11:00 Uhr, Perspektivgespräch „SPD 2025: Wohin wollen wir ...

QR-Code
Peter Brandt im Landeshaus

Veröffentlicht am 25.08.2013, 17:35 Uhr     Druckversion

Foto: 150 Jahre SPD

Prof. Dr. Peter Brandt, der älteste Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt, war Hauptredner einer Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion aus Anlass des 150jährigen Bestehens der Partei. Unter der Überschrift „Die SPD und ihre Parlamentarier“ beleuchtete der Historiker Brandt Parlamentsgeschichte in Deutschland und Schleswig-Holstein vor und nach den Weltkriegen.

Unter dem Dreiklang „erstreiten - bewahren - entwickeln“ hatte der Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner in seiner Begrüßung die Verdienste der SPD für Demokratie, Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit zusammengefasst. Martin Habersaat, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, befand in seinen Schlussworten: „Der Blick in die Geschichte lohnt sich!“

Unter dem Titel „Mehr Demokratie wagen“ veröffentlichte Brandt in diesem Jahr gemeinsam mit Detlef Lehnert eine Geschichte der Sozialdemokratie von 1830 bis 2010. Von den Anfängen bis zur Gegenwart reichte auch der Vortrag im Plenarsaal des Landtages von Schleswig-Holstein, bei dem Brandt auch auf die Geschichte der Nord-SPD einging, die zuweilen als „Stolz der Gesamtpartei“ wahrgenommen wurde. Die SPD sei in ihrer Geschichte stets gestärkt aus Krisen hervorgegangen, sei es Bismarcks „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ von 1878 gewesen,  die Verfolgung der Sozialdemokraten zur Zeit des Nationalsozialismus oder die Zwangsvereinigung von SPD und KPD in Ostdeutschland 1946.

Brandt beschränkte sich in seinem Vortrag nicht nur auf einen Blick in die Vergangenheit, er zog aus der Geschichte der Partei auch Linien in die Zukunft. Der SPD könne es gelingen, durch mehr Demokratie die gegenwärtige Krise des Parlamentarismus, festzumachen an sinkender Wahlbeteiligung, zu überwinden. Auch sei es in der Geschichte oft die SPD gewesen, die neue Möglichkeiten der Teilhabe schaffte, weshalb sie es auch künftig schaffen könne.

 

Foto: Martin Habersaat, Ralf Stegner, Kurt Schulz (Landtagsabgeordneter von 1958 bis 1975), Peter Brandt

Fotoalbum: hier

 

 

Homepage: Martin Habersaat, MdL


Kommentare
Keine Kommentare