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Parlament gestern und heute

Veröffentlicht am 15.08.2013, 23:26 Uhr     Druckversion

Foto: Parlament gestern und heute

Gemeinsame Veranstaltung der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft und der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein
150 Jahre SPD sind ein Grund zu feiern, und das tut die Partei derzeit auch vielerorts. So ein Parteijubiläum ist aber auch für die Fraktionen eine Gelegenheit, innezuhalten, um zurück und nach vorne zu schauen.

Im Kaisersaal des Hamburger Rathauses trafen sich SPD-Abgeordnete aus Hamburg und Schleswig-Holstein und zahlreiche interessierte Gäste aus beiden Ländern, um genau das zu tun.

Franklin Kopitzsch, von 2003 bis zu seiner Emeritierung 2013 Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg mit dem Schwerpunkt Norddeutsche Regionalgeschichte, ging in einem Vortrag auf die gemeinsame Vergangenheit beider Länder und einige spannende Persönlichkeiten ein. Nächstes Jahr blickt Altona, einst größte Stadt Schleswig-Holsteins, auf 350 Jahre Stadtgeschichte zurück. Der Historiker ging auf den ersten Sozialdemokraten in der Hamburger Bürgerschaft ein, Otto Stolten 1901, ebenso auf den Lübecker Fritz Solmitz, der 1933 im KZ Fuhlsbüttel umkam und aus seiner Zeit im KZ Briefe und Aufzeichnungen auf Zigarettenpapier hinterließ. Interessant auch der Umstand, dass die SPD mit Annemarie Renger, die einst den Wahlkreis Pinneberg in Bonn vertrat, 1972 die erste Frau im Amt des Präsidenten des Deutschen Bundestages stellte. Die ersten Präsidentinnen von Landesparlamenten waren, beide  1987, Elisabeth Kiausch als Bürgerschaftspräsidentin in Hamburg und Lianne Paulina-Mürl als Landtagspräsidentin in Schleswig-Holstein.

Den Blick auf aktuelle Vorhaben und ihre Vorläufer der letzten Jahrzehnte richteten, moderiert von Rainer Burchardt, Elisabeth Kiausch und Eckart Kuhlwein als „parlamentarische Urgesteine“ beider Länder gemeinsam mit den jungen Abgeordneten Serpil Midyatli und Dorothee Martin. Auch Ralf Stegner und Andreas Dressel als Fraktionsvorsitzende waren im Rahmen ihrer Begrüßung auf gemeinsame Projekte wie das Korruptionsregister und den Ausbau der S4 eingegangen. Dressel wies auf die besondere Eignung des Kaisersaals für solche Anlässe hin, fand hier doch einst die Feier zur Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals statt, der in letzter Zeit wegen Versäumnissen des Bundesregierung zu trauriger Prominenz gelangte. Hamburg und Kiel zieren noch heute die Decke des Saals.   

Martin Habersaat, als Landtagsabgeordneter aus der Metropolregion an einer guten Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg interessiert, hatte die Veranstaltung angeregt und mit organisiert. Er freute sich über den erfolgreichen Verlauf und prognostizierte: „Das war nicht die letzte gemeinsame Aktion beider Fraktionen.“ Am 20. August feiert die SPD in Kiel weiter; um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Kieler Landeshauses. „Die SPD und ihre Parlamentarier“ - Referent ist der Historiker Prof. Dr. Peter Brandt, ein ausgewiesener Kenner der Geschichte der Sozialdemokratie und Sohn eines bedeutenden Sozialdemokraten.

Foto: Martin Habersaat, Elisabeth Kiausch und Franklin Kopitzsch (Fotografin: Birgit Kassovic)

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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