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Der Freiheit verpflichtet!

Veröffentlicht am 22.03.2013, 08:14 Uhr     Druckversion

Freiheit und Leben kann man uns nehmen – aber die Ehre nicht!“

Es sind diese Worte, die Otto Wels am Samstag vor 80 Jahren im Deutschen Reichstag sprach, die auch heute noch der Sozialdemokratie Wegweiser und Leitlinie sind. 

„Wir stehen in tiefer Verbundenheit zu unseren Genossinnen und Genossen, die unter Einsatz von Gesundheit und Leben vor achtzig Jahren den Mut aufbrachten, bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz laut und deutlich „Nein!“ zu sagen zur Regierung Hitler“, so der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Hölck.

Von 120 sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten konnten nur 94 an der Abstimmung teilnehmen. Die übrigen Abgeordneten waren entweder bereits verhaftet oder lagen misshandelt von den Nazis in Krankenhäusern.

„Wir gedenken heute derer, die trotz gewaltbereiter SA-Schergen im Reichstag den Mut hatten, offen zu sagen, dass Widerstand notwendig ist. Und wir gedenken all der Abgeordneten von SPD und anderen Parteien, die  verhaftet wurden und ihren Einsatz für die Freiheit und Demokratie mit dem Leben bezahlt haben. Ihnen gebührt unser Dank, ihnen sind wir verpflichtet im Kreis Pinneberg und überall sonst immer wieder deutlich „Nein!“ zu sagen, wenn Ideologien der Neonazis  ihren Weg in die Köpfe der Menschen suchen“, appelliert Thomas Hölck.

Die SPD wurde bereits in Folge des Ermächtigungsgesetzes am 22.6.1933  von der Nazi-Regierung verboten.

Die SPD hat als einzige anwesende Fraktion dem Ermächtigungsgesetz, das den Weg in die Diktatur Hitlers besiegelte, nicht zugestimmt. „Auch damit wurde die unverwechselbare Integrität der SPD in ihrer langen Geschichte geschaffen. Die SPD brauchte sich, im Gegensatz zu anderen Parteien, nach 1945 keinen neuen zu Namen geben.“ hebt der Kreisvorsitzende hervor. 

 

Hören Sie hier die Rede von Otto Wels im Original: https://soundcloud.com/spdfraktion/rede-von-otto-wels-gegen-das

Homepage: SPD-Pinneberg


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