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Franz Thönnes: „Herzlich willkommen bei Königsmördern und Vaterlandsverrätern“

Veröffentlicht am 20.01.2013, 22:51 Uhr     Druckversion

Mit diesen launigen Worten leitete der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes seine Rede zum Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbandes Segeberg ein, die zu einem spannenden Exkurs durch die 150jährige Geschichte der deutschen Sozialdemokratie führte.Etwa 130 Mitglieder und Gäste, darunter viele Vertreter von Vereinen, Verbänden und politischen Parteien begrüßte zuvor der Kreisvorsitzende Stefan Weber im Restaurant Immenhof in Schackendorf.

In seinen Grußworten bemerkte der Schackendorfer Bürgermeisters Jürgen Göttsch (CDU): „In Schackendorf gehen CDU und SPD gut miteinander um,“ und die Landrätin Jutta Hartwieg hob die herausragende ehrenamtliche Struktur im Kreis hervor.

Franz Thönnes erinnerte in seiner Neujahrsrede an den langen Weg der Sozialdemokratie von der Verfolgung durch das „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ von 1878 bis in unsere heutige Zeit. So wies er als Parallele zu aktuellen politischen Diskussionen auf die damaligen Bemühungen der Sozialdemokraten hin, etwas gegen die Einkommensarmut im Arbeitsleben zu unternehmen: Mindestlohn!

Thönnes´ Bezug zu Kommunen im Kreis Segeberg und den dortigen Geschehnissen wurde gespannt gefolgt.

Aus der neueren politischen Zeit nannte er neben vielen anderen Heide Moser, die Sozialministerin aus Norderstedt, die in ihrer Amtszeit Schleswig-Holsteins Sozialpolitik geprägt hat.

Mit seinem Vortrag eröffnete Franz Thönnes die Aktivitäten der SPD in ihrem 150. Jubiläumsjahr. Am 04.05. soll mit einem landesweiten „Tag der Ortsvereine“ einer der Höhepunkte stattfinden.

Im Hinblick auf die Bundestagswahl im September forderte Franz Thönnes die Mitglieder auf, sich gegen die Spaltung unserer Gesellschaft durch die Regierung Merkel einzubringen. Dieses müsse u.a. geschehen durch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und Verhinderung der Abwälzung der höheren Energiekosten auf die „kleinen Leute“. Es dürfe nicht sein, dass die Nebenkosten inzwischen die Mietkosten übersteigen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden langjährige Parteimitglieder durch den Kreisvorsitzenden Stefan Weber und Franz Thönnes geehrt: Das kommunalpolitische Urgestein aus Kattendorf, George Babst, für 50 Jahre, die Ortsvereinsvorsitzenden Birgit Panten (Hartenholm) und Eberhard Rönsch (Kaltenkirchen) für 40 Jahre Parteimitgliedschaft.

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet vom „Duo Queron“ der Kreismusikschule. Stephanie Lang auf der Querflöte und Elisabeth Busse auf dem Akkordeon boten den Gästen ein abwechslungsreiches Programm.

Foto von links: Franz Thönnes, Eberhard Rönsch, Birgit Panten, George Babst, Stefan Weber.

Homepage: SPD-Segeberg


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