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Stefan Weber neuer Chef der Segeberger Sozialdemokraten

Veröffentlicht am 19.11.2012, 23:15 Uhr     Druckversion

Auf einem Parteitag in Trappenkamp hat der SPD-Kreisverband Segeberg seinen langjährigen Vorsitzenden Andreas Beran in den verdienten und gewünschten politischen Ruhestand verabschiedet. Der langjährige Chef der Sozialdemokraten im Kreis war nicht wieder angetreten.Während der offiziellen Verabschiedung durch die stellvertretende Landesvorsitzende Bettina Hagedorn wurde deutlich, dass Beran an vielen Stellen politische Aufgaben übernommen hatte. Kreistagsfraktionsvorsitz, Landtagsabgeordneter oder Vorsitzender des Landesparteirats seien exemplarisch genannt.

Der Kreisverband dankte ihm mit einem Gourmet-Kochkurs und überreichte dazu die notwendige Kochmütze und –schürze.. Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes ergänzte dieses mit einem internationalen Kochbuch.

Zum Nachfolger Berans wählte der Parteitag den 49jährigen Stefan Weber mit einem guten Ergebnis von 88% der abgegebenen Stimmen. Weber – verheiratet und Vater zweier Kinder -
Ist tätig bei der Stadt Hamburg und politisch – als Bürgermeister der Gemeinde Sievershütten – im Kreis kein Unbekannter.

Als seine Stellvertreter wählten die Delegierten Andrea Schuster aus Itzstedt und Reinhard Kunde aus Henstedt-Ulzburg.

In seiner ersten Ansprache vor den Segeberger Genossinnen und Genossen machte der neue Vorsitzende seine Schwerpunkte der politischen Arbeit im Kreisvorstand deutlich: Vorbereitung des Kommunal- und Bundestagswahlkampfes, verbesserte Vernetzung der Kreispartei nach Kiel und eine gute Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen.

Ganz aktuell stellte Weber unter dem Beifall der Delegierten fest, dass es mit der SPD im Kreis Segeberg kein „Fracking“ zur Erdgasgewinnung geben würde. Die Risiko-Technologie sei nicht akzeptabel.

Nach den Wahlen gab es Sachpolitik: Die Delegierten diskutierten sich durch zahlreiche Anträge unterschiedlicher Art. So sprach sich der Parteitag mit knapper Mehrheit dafür aus, Landrätinnen und Landräte in Schleswig-Holstein wieder per Direktwahl durch die Bevölkerung statt durch die Kreistage durchführen zu lassen.

Homepage: SPD-Segeberg


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