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Olof Palme Friedenspreis - Kuratorium berät 11 Nominierungen

Veröffentlicht am 01.02.2012, 11:02 Uhr     Druckversion

Foto: Kuratorium 2012 Preisverleihung am 28. Februar (18.00 Uhr, Schloss Reinbek)
Seit 25 Jahren verleiht die SPD Stormarn den Olof Palme Friedenspreis an Menschen, die sich im Sinne Olof Palmes für den Frieden und den gesellschaftlichen Ausgleich engagieren. Und nach all den Jahren gehen dem Kuratorium die Vorschläge, wer eine Ehrung verdient hätte, nicht aus. „Eher im Gegenteil“, berichtet Martin Habersaat, der Vorsitzende der SPD Stormarn: „2011 gab es elf Nominierungen.Damit haben die Stormarnerinnen und Stormarner so viele Vorschläge gemacht wie lange nicht.“


Nun hat das fünfköpfige Kuratorium getagt und entschieden. Verraten wird das Ergebnis aber traditionell erst am Abends der Preisverleihung. Dann wird Kuratoriumsmitglied Cord Denker alle Nominierten würdigen und die Entscheidung für den oder die Preisträger begründen.


Nominierungen 2012:

Antirassistisches Bündnis
Das Antirassistische Bündnis gründete sich 2009. Mitglieder sind Parteien, Organisationen und Einzelpersonen, deren Ziel es ist, über Aktivitäten faschistischer und rassistischer Gruppierungen in Städten und Gemeinden Stormarns aufzuklären und ihnen entgegen zu wirken. Das Bündnis organsiert beispielsweise Demonstrationen, Konzerte und Informationsveranstaltungen.

Frauen Helfen Frauen e.V., Bella Donna e.V. und Dagmar Greiß
Dagmar Greiß ist Mitbegründerin der Vereine Frauen helfen Frauen e.V. und Bella Donna e.V. Sie engagiert in der Arbeit gegen Gewalt gegen Frauen und sexuellen Missbrauch und für die Betreuung von Frauen mit Gewalterfahrungen. Außerdem setzt sie sich für die Integration und das Bleiberecht von Frauen und Mädchen aus Kriegs- und Krisengebieten ein (Frauen helfen Frauen e.V.). Das Bella Donna Haus ist eine ehrenamtlich von Frauen hergerichtete ehemalige Industrieimmobilie, die nun als Ort für Arbeit, Begegnung, Kultur und Soziales dient.

Oldesloer Tafel EFA e.V. und Ilse Siebel
Der Bad Oldesloer Verein wurde von der ehemaligen Bürgerworthalterin Ilse Siebel gegründet. Besondere Projekte sind Essen für Alle (dreimal pro Woche ein warmes Mittagessen), der Laden ohne Kasse (Verteilung von Lebensmitteln), der „Drachenturm“ (Kinderbetreuung, offene Jugendarbeit, Sprachkurse für Kinder mit Migrationshintergrund) und die Kleiderkiste (Abgabe von gebrauchter Kleidung). Ziel aller Projekte ist es, Menschen zu helfen, die von Armut, Obdachlosigkeit und Isolation betroffen sind. Damit keiner der Kunden das Gefühl haben muss, Almosen anzunehmen, werden Spenden von mindestens 0,50 bzw. 1 Euro erbeten, die in die laufenden Ausgaben fließen.

Gärten der Begegnung Ahrensburg und Jürgen Martens
Jürgen Martens hat sich ehrenamtlich für die Schaffung von Kleingärten eingesetzt, in denen Zuwanderer aus vielen Ländern zusammen mit Einheimischen „gärtnern“, jeweils 13 Menschen beackern eine Parzelle. Eine der Parzellen hat das Kinderhaus „Blauer Elefant“ gepachtet, damit Kinder jeglicher Herkunft hier Erfahrungen mit Natur und Garten machen können. Ziel ist, dass Migranten und Deutsche sich begegnen und gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Hand in Hand e.V., Bad Oldesloe
Der Bad Oldesloer Verein Hand in Hand e.V. engagiert sich für kleinere private Gesundheits- und Bildungs- und Völkerverständigungsprojekte in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens, zum Beispiel in Tansania, Mexiko, Südafrika oder Sri Lanka. Ideell und materiell gefördert werden nur solche Projekte, die persönlich bekannt sind.

Schönberger Freundeskreis Sieraków e.V.
Der Freundeskreis engagiert sich für ein besseres Miteinander von Deutschen und Polen. Schwerpunkt der Arbeit sind Hilfen für das Krankenhaus, den Kindergarten und die Schule in der polnischen Kleinstadt Sieraków), die Durchführung von Jugendbegegnungen und die Veranstaltung von Jugendfreizeiten. Der Vereinssitz liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg, viele Mitglieder kommen aus dem Kreis Stormarn.

Bürgerinitiative gegen Rechts, Glinde
Nach der Eröffnung eines rechtsradikalen Bekleidungsgeschäfts am Glinder Berg hat sich in Glinde eine Bürgerinitiative gegründet, die sich gegen den Verkauf solcher Bekleidung einsetzt und Mahnwachen, Lesungen und Großdemonstrationen organisiert. Motto: „Glinde ist bunt und nicht braun“.

Dr. Rolf Bettaque von Kontakt - Initiative gegen Sucht und Gewalt in Stormarn e.V.
Rolf Bettaque ist Mitbegründer und heute Ehrenmitglied des Vorstandes bei Kontakt e.V. Kultur gegen Gewalt - das ist der Titel eines Programms mit Lesungen, Musik und Begegnungen. Andere Projekte des Vereins sind die Lesepaten (um den Wert von Literatur vermitteln), „Kontakt zum Lernen“ (Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei schulischen oder anderen Problemen) und „Hart am Limit“ (gegen das „Komasaufen“).

Gerhard Ehlers, Vorstandsmitglied Förderkreis Norddeutschland von Oikocredit
Gerhard Ehlers ist in der Kirchengemeinde Reinbek-West in der Eine-Welt-Arbeit aktiv. Außerdem ist der Mitglied im Förderkreis Norddeutschland von Oikokredit, einer ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft, die gerechte Produktionskredite für Entwicklungsprojekte

Dr. Wolfgang Beutin, Schriftsteller
Aus dem Nominierungsschreiben: Wolfgang Beutin ist ein Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, der in seinen Texten und Forschungen stets einen antimilitaristisch geprägten Friedensbegriff ins Zentrum seiner Arbeit stellt. Er ist engagiert in Initiativgruppen der Friedensbewegung und Träger des Tucholski-Preises.

Ebenfalls nominiert war der Bad Oldesloer Freundeskreis Beer Yaakov / Israel, der in diesem Jahr jedoch auf seine Nominierung verzichtete.


Foto: Das Kuratorium des Olof-Palme-Friedenspreises
Propst Matthias Bohl, Birgit Kassovic (Walter-Jacobsen-Gesellschaft), Gisela Böhrk (ehemalige Kultusministerin des Landes Schleswig-Holstein), Martin Habersaat, MdL (als Vorsitzender der SPD Stormarn beratendes Mitglied), Stormarns Landrat Klaus Plöger und der Pastor im Ruhestand Cord Denker.


Homepage: SPD-Stormarn


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