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20 Jahre Neujahrsempfang der SPD Südstormarn

Veröffentlicht am 13.01.2012, 06:40 Uhr     Druckversion

Foto: Frank Stendel begrüßt Thema: Bildungspolitik in Bund und Land

Seit 20 Jahren richten die Ortsvereine der SPD in Südstormarn gemeinsam einen Neujahrsempfang aus. 1992 ging es darum, noch einmal kurz innezuhalten und dann Schwung zu holen für den anstehenden Landtagswahlkampf. Durchaus eine ähnliche Situation wie heute, befand Frank Stendel, der Vorsitzende der SPD Oststeinbek, die in diesem Jahr mit der Ausrichtung dran war.

Er konnte mehr als 80 Gäste im Oststeinbeker Rathaus begrüßen und freute sich, den Empfang in relativer Nähe zur Hamburger Landesgrenze abzuhalten - schließlich hätte die Hamburger SPD im vergangenen Jahr gut vorgelegt. Als Redner dabei waren der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Habersaat und Dagmar Ziegler, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

Dagmar Ziegler, im Vorstand der Bundestagsfraktion für die Bildungspolitik verantwortlich, ging in ihrer Rede bewusst nicht auf die Bedeutung von „Bildung, Bildung, Bildung“ ein - das sei schließlich Thema zahlreicher Reden. Wichtiger fand sie es, einmal die Hintergründe zu beleuchten, wie denn tatsächlich mehr für die Bildung getan werden könnte. Da nannte die ehemalige Finanzministerin des Landes Brandenburg die Notwendigkeit eines größeren Einsatzes durch den Bund, der Kommunen und Länder unterstützen müsse. In der Folge schlug sie einen Bogen von der Schaffung von Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren über den Ausbau von Ganztagsschulangeboten, die Ungerechtigkeit von Studiengebühren bis hin zur Notwendigkeit lebenslangen Lernens. Scharf kritisierte sie dabei Bundesfamilienministerin Schröder, die versuche, „Frauen in alte Rollen zurückzudrängen“.

Martin Habersaat, seit 2009 für Südstormarn im Landtag und inzwischen bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, fand: „Von Stormarn lernen, heißt siegen lernen.“ Dieser Satz brachte ihm Zwischenapplaus von Landrat Klaus Plöger ein. Was Habersaat meinte, war die Notwendigkeit eines bundesweit einheitlichen Schulsystems. Und in Stormarn ist das Schulangebot (G8-Gymnasien, G9-Gemeinschaftsschulen) bereits heute kompatibel mit dem in Hamburg. Gleichzeitig warnte Habersaat jedoch, immer neue Systemdebatten zu führen: „Ich bin Lehrer geworden und engagiere mich heute in der Bildungspolitik, weil ich mir wünsche, dass unsere Schulen junge Menschen hervorbringen, die mit Zuversicht Verantwortung für sich und andere übernehmen wollen und können.“

Für ihre 50jährige SPD-Mitgliedschaft geehrt wurde die Oststeinbekerin Anke Büchler-Hartmann, bei der Martin Habersaat sich für das langjährige Engagement in der SPD, aber auch in vielen anderen Ehrenämtern (z.B. bei der AWO und im Kulturring) bedankte. (siehe hier)

Begeisterung löste das Musikprogramms des Abends aus, das gestaltet wurde von New Voices, Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Musischen Forums Oststeinbek. Martin Habersaat: „Ich hätte nie gedacht, mal einen Titel von ‚Evanescence‘ bei einer solchen Veranstaltung zu hören - und dass der dann auch noch so gut ankommt!“ (www.newvoices-hh.de)


Mehr Fotos: hier.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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