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Schnelles Internet als Chance für unsere Dörfer

Veröffentlicht am 07.09.2017, 18:59 Uhr     Druckversion

Foto von pixelio.de: Andreas Sulz

Warum Glasfaser die Zukunft ist – und wir ohne abgehängt wären

Schnelles Internet ist heute schon sehr wichtig. In Zukunft wird es ein nicht wegzudenkender Standard sein. Heutzutage zu sagen, Glaserfaser wäre nicht unbedingt notwendig, ist vergleichbar mit der Aussage, Stromkabel im Haus bräuchten wir nicht, denn Kerzen reichten völlig aus.

In diesem Meinungsbeitrag werbe ich ausdrücklich dafür, dass wir die aktuelle Chance nutzen, kommunale Glasfaser-Anschlüsse in unsere Wohnungen und Häuser zu bekommen. Unsere Gemeinden haben sich im Glasfaser-Zweckverband zusammengeschlossen, um uns allen das schnelle Internet der Zukunft zu ermöglichen. Verschiedene Firmen haben sich beworben, für uns ein Netz zu bauen, das künftig uns gehören wird. Die Firma Pepcom hat den Zuschlag bekommen. Für uns alle ist ein Glasfaser-Vertrag nun eine riesige Chance! Es gibt sehr gute Gründe dafür.

Technologische Entwicklung geht rasant voran

Die letzten 30 Jahre haben gezeigt, dass jährlich 50 Prozent mehr Internet-Leistung notwendig wurde. Die technologische Entwicklung hat unser aller Leben innerhalb weniger Jahre verändert. Noch vor gut zehn Jahren hatte keine*r von uns ein Smartphone. Heute ist der kleine Taschencomputer für viele nicht mehr wegzudenken. Sicherlich gehöre ich mit meinen 30 Jahren zur jüngeren Generation. Doch auch meine Großeltern haben Laptop und/oder ein Tablet und verfolgen, was ihre Enkelkinder auf Facebook so machen.

Bald 500 MBit/s notwendig

Die Grundlage für all die modernen Möglichkeiten ist schnelles Internet. Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2025 eine mittlere Nachfrage von 500 MBit/s gebraucht wird. Die 50 MBit pro Sekunde, die wir derzeit vertraglich in Teilen Selents bekommen können (aber selten real zur Verfügung stehen), reichen schon in wenigen Jahren bei weitem nicht mehr aus.

Wofür denn genau?

Schon heute und vor allem in Zukunft gibt es unzählige Anwendungsmöglichkeiten, die schnelles Internet voraussetzen: Wir schreiben immer mehr E-Mails und schicken große Anhänge mit. Viele Dateien, Fotos und Dokumente werden in Zukunft auf sicheren Servern im Internet gespeichert (sogenannte „Clouds“). Hochauflösendes Fernsehen kommt über das Internet. Online-Spiele werden gespielt. Viele arbeiten in ihrem Job von zuhause aus (Stichwort Home-Office). Schüler*innen und Studierende gehen ihren Hausaufgaben und Uni-Arbeiten über e-Learning-Systeme nach. Wenn unsere Kinder nicht abgehängt werden sollen oder alsbald unsere Dörfer verlassen sollen, brauchen sie hier in Selent und Umgebung schnelles Internet. Unsere Verwaltungen ermöglichen uns heute schon und in Zukunft, amtliche Dokumente online beantragen zu können. So müssen wir nicht mehr für jedes Amtsgeschäft ins Amt oder zur Kreisverwaltung fahren. Firmen und Unternehmer in unseren Dörfern brauchen für ihre Dienstleistungen schnelles Internet. Und auch für die ältere Generation lohnt sich Glasfaser, um beim Arzt auch unkompliziert über Internet Rat suchen zu können. Und nicht zuletzt Urlaubsgäste erwarten heutzutage, an ihrem Ferienort schnell ins Internet kommen zu können.

Klare Wertsteigerung – große Chance für den ländlichen Raum

Die Chance, mit den uns angebotenen Glasfaser-Verträgen kostenlos einen Anschluss bis ins Haus hinein zu bekommen, ist eine bedeutende Wertsteigerung der Immobilien. Wenn die Eigenheimbesitzer unter uns in 10 oder 20 Jahren ihr Haus verkaufen wollen und kein Glasfaser-Anschluss vorhanden ist, wird das ein klarer Nachteil sein. Abseits der Einzelbetrachtung müssen wir an unsere Dörfer denken als ländlicher Raum, der auch in Zukunft attraktiv sein soll. Wenn junge Familien herziehen sollen, wenn wir wachsen und eine bunte Dorfgemeinschaft sein und bleiben wollen, brauchen wir neben fließend Wasser, Elektrizität und guten Straßen auch schnelles Internet!

50-70 Jahre alte Kupferkabel begrenzt leistungsfähig

Wichtig zu wissen ist, dass die vorhandenen Kupferkabel, über die viele von uns ihr Internet derzeit beziehen, teilweise 50 bis 70 Jahre alt sind. Technisch und physikalisch ist ihre Leistungsfähigkeit begrenzt. Viel mehr Schnelligkeit ist aus den Kupferkabeln nicht mehr herauszuholen. Wenn viele von uns, beispielsweise freitagsabends, gleichzeitig die Leitungen nutzen, um zum Beispiel Filme zu laden, leidet die Geschwindigkeit für jede*n von uns sehr. Glasfaser ist vielfach leistungsfähiger, beständiger und störungsunempfindlicher.

Gemeinsam sind wir stark – im Zweckverband

Jede*r Einzelne von uns ist für eine Firma nicht besonders attraktiv. 46 Gemeinden, die sich zusammen getan haben, sind aber ein großer Markt. Der Zweckverband ist ein kommunales Projekt, durch das wir eine Firma Glasfaser-Kabel für uns verlegen lassen – und danach gehören sie uns allen! Den Gemeinden! Die Firma Pepcom, die wir dafür beauftragen, hat lediglich den Vorteil, uns alle für zwei Jahre als Kunden zu gewinnen. Danach könnten wir alle unsere Verträge auch wieder kündigen und einen anderen Anbieter wählen. Die Glasfaser-Kabel bleiben aber da, bis in unsere Häuser hinein und gehören uns. Die monatlichen Kosten für einen Vertrag bei der Pepcom sind dabei absolut marktüblich. Viele Anbieter mit alten Kupferkabeln locken mit kurzfristigen Angeboten. Das zahlt sich langfristig nicht aus. Der Zweckverband und Pepcom machen keine Lockangebote. Dafür gibt’s den kostenfreien Hausanschluss, der später in Eigenleistung sehr viel Geld kosten würde.

Kein Risiko – keine Doppelzahlung

Ein unterschriebener Glasfaser-Vertrag kommt nur zustande, wenn wirklich gebaut wird. Und er wird erst aktiv, wenn der alte, bestehende Internet-Vertrag gekündigt und ausgelaufen ist. Eine Doppelzahlungsgefahr besteht somit nicht. Wir bekommen also ein hochleistungsfähiges Glasfaserkabel verlegt für einen fairen Preis. Unsere Region profitiert, Hauseigentümer profitieren, jede*r Einzelne von uns profitiert – durch superschnelles Internet!

Nur Selent will kein schnelles Internet?!

Da insbesondere in Selent in der ersten Vermarktungsphase nur 35 Prozent der Haushalte einen Vertrag abgeschlossen haben, droht uns, abgehängt zu werden. Unsere Gemeindevertretung hat deshalb dafür gekämpft, eine zweite Chance zu bekommen. Wir müssen 55 Prozent erreichen! Fast alle anderen Gemeinden im Kreis Plön haben das bisher geschafft. Selent kann doch nicht die einzige Gemeinde sein, die kein schnelles Internet bekommt?! Nutzen wir die Informationsveranstaltung am 11. September um 19:30 Uhr in der Schule am Selenter See. Dort werden der Zweckverband und Pepcom nochmals alle Fragen im Zusammenhang mit der Glasfaser-Erschließung beantworten. In vier anschließenden Bürgersprechstunden im Amt Selent/Schlesen erhält jeder Interessent zusätzlich die Gelegenheit zur persönlichen Beratung:

  • Bürgersprechstunde 1 am Donnerstag, 14.09.2017 von 10:30-19:30 Uhr
  • Bürgersprechstunde 2 am Mittwoch, 20.09.2017 von 10:30-19:30 Uhr
  • Bürgersprechstunde 3 am Donnerstag, 21.09.2017 von 10:30-19:30 Uhr
  • Bürgersprechstunde 4 am Dienstag, 26.09.2017 von 10:30-19:30 Uhr

Unterlagen für einen Glasfaser-Anschluss gibt es in der Amtsverwaltung Selent/Schlesen. Lasst uns Teil der Zukunft sein – mit schnellem Internet!

Von René Hendricks aus Selent

(Foto von pixelio.de: Andreas Sulz)

Homepage: SPD-Selenter See Süd


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